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Die Ortschaft Coredo liegt auf einer grünen Hochebene mit einer wunderschönen Aussicht auf das Nonstal, die Brenta Dolomiten und die
Magdalenen Gebirgskette. Auf den Hängen der Hochebene werden Äpfel in ausgedehnten Obstgärten angebaut.
Im Mai erleuchten sie in einem weiß-rosa farbenen Kleid und im Herbst zeigt sich die Landschaft während
der Apfelernte in interessanten Farbschattierungen.
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Villen in Libertystil (Anfang des 20. Jh.) bezeugen, dass der Tourismus hier schon seit Langem Eintritt gefunden hat.
Die aus der Neurenaissance stammenden Kirche (1943-1948) erhebt sich auf dem Dorfplatz. Die kleine Kirche der "Madonna Addolorata" (1861)
bewahrt einen wertvollen Barockaltar auf. Nicht weit entfernt steht das Haus Marta, im venezianischen Stil (16. Jh.). Der berühmt
berüchtigte Palazzo Nero (Schwarzer Palast), ein Zinnenbau aus dem 15. Jahrhundert und ehemaliger bischöflicher
Gerichtssitz, bewahrt einen interessanten Freskenzyklus auf. |
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Er schildert die Tradition zu Hofe und die
Geschichte von Genoveffa di Brabante, Königin von Frankreich, die wegen Ehebruch bestraft wurde. Im Jahre 1614
fand ein Hexenprozess statt, in dem sieben Frauen und ein Mann im Palasthof verbrannt wurden.
Vom Castello di Coredo, das seit dem 12. Jh. erwähnt wird, sind nur noch Ruinen übrig. Castel Bragher
steht ungefähr drei Kilometer von Coredo (in Richtung Taio) entfernt. Dieser Adelssitz ist einer
der besterhaltensten des Trentino und ist heute noch bewohnt. Von Coredo aus kann man zahlreiche
Wanderungen unternehmen, unter anderem zu den zwei künstlichen Seen von Coredo und Tavon (Sportangeln),
zum Wallfahrtsort San Romedio, der sich auf Coredos Grundbesitz befindet, und auf die "Viale dei Sogni"
("Straße der Träume") in die Predaia. Tavon ist ein, zwei Kilometer entfernter, Ortsteil von Coredo.
Hier fand man eine Inschrift der Etrusker. Die Pfarrkirche San Sisto stammt aus dem Jahre 1344.
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